ab 13. Oktober 2026
Sieben Abende zu Themen, die Paare bewegen
Projekt Liebe – Impulse für die gute Partnerschaft
So einzigartig jede Beziehung auch ist – viele Herausforderungen ähneln sich. Nach 50 Jahren Erfahrung in der Beratung von Paaren hat das Beratungszentrum des Diakonischen Werkes Hamburg eine Serie von sieben Abenden zu Themen entwickelt, die viele Paare bewegen. Gemeinsam mit geschätzten Kolleg*innen begleite ich dieses Programm, das im Oktober 2026 in einen weiteren Durchlauf startet. Wir möchten einen Raum gestalten, in dem Paare an neuen Impulsen, am Austausch und an den Erfahrungen anderer mit dem Abenteuer Liebe wachsen können.
Jeweils Dienstags um 19 – 21:30 Uhr im Beratungszentrum des Diakonischen Werkes Hamburg (Gaußstraße 75 in Altona):
13. Oktober 2026: Wertschätzung: Schön, dass es dich gibt!
10. November 2026: Streiten, aber richtig! Miteinander statt gegeneinander
1. Dezember 2026: Versöhnung: Wie geht das?
15. Dezember 2026: Geld: Ein Tabu in Paarbeziehungen?
2. Februar 2027: Paar-Muster durchschauen und verändern
23. Februar 2027: Gefühle besser verstehen
16. März 2027: Sexualität – die intime Kommunikation
Die Abende “Streiten, aber richtig!” (10.11.26) sowie “Paar-Muster” (2.2.27) finden unter meiner Leitung statt.
Flyer Projekt Liebe 2026-2027 (PDF)
Nächster Start: Frühling 2027
AKTUELL: Infoabend am Mittwoch, 26.8. um 19 Uhr (Online)
Weiterbildung Gestaltorientierte Paartherapie
Für das Hamburger Institut für Gestaltorientierte Weiterbildung leite ich mit großer Freude eine 8-teilige berufsbegleitende Weiterbildung in “Gestaltorientierter Paartherapie”. Die thematischen Module haben einen starken Erfahrungs- und Übungsfokus und möchten Therapeut*innen und Berater*innen Lust und Sicherheit für die paartherapeutische Praxis vermitteln.
Die Weiterbildung wird seit vielen Jahren am HIGW angeboten. 2023 habe ich die Leitung übernommen, an der passend zum inhaltlichen und strukturellen Angebot weitere Trainer*innen beteiligt sind. In 2026 ist die Gruppe bereits voll und läuft bis Ende des Jahres. Ich freue mich auf den nächsten Start im Frühjahr 2027!
Weitere Informationen sowie aktuelle Termine gibt es bei mir und / oder Anmeldung über das HIGW: https://www.higw.de/seminar/gestaltorientierte-paartherapie/
Was bisher geschah …
Chronologie einiger Aufträge und Referenzen
Mai 2026 (Auftrag: DVG / Hamburg, Rahmen: DVG-Tagung)
Workshop „Die Ästhetik der Krise. Streitkultur in der Paartherapie.“
Wenn Liebespaare streiten, geht es um Persönliches, Wesentliches, das in der intimen Partnerschaft Entfaltung sucht. Jeder Konflikt ist insofern als Lösungsversuch zu verstehen. Viele Paare erleben aber Streit, der sich leidvoll wiederholt und die Beziehung hart auf die Probe stellt. Ich habe für die Teilnehmer*innen des Workshops kreative und ästhetische Ansätze vorgestellt, um streitende Paare in ihrem Prozess zu unterstützen – mit einem Fokus auf die Streit-Muster, die zu erkennen so wertvoll ist.
Januar 2026 (Auftrag: HIGW Hamburg, Rahmen: Gestalttherapie Ausbildung)
Ausbildungs-Seminar “Gestaltorientierte Paartherapie”
Ich durfte ein Wochenende mit einer Gruppe Gestalttherapeut*innen in Ausbildung verbringen, an dem wir uns dem großen Feld der Paartherapie genähert und erste (Selbst-)Erfahrungen in der Begleitung von Paaren und der Arbeit in der Triade machten. Methodisch-theoretische Impulse haben die Übungen auch dank des intensiven Austauschs in der Gruppe zu einem guten Satz an paartherapeutischen Grundbausteinen abgerundet. Das Wochenende fand als Wahlmodul im Rahmen der Gestalttherapie-Grundausbildung statt.
2025 (Auftrag: TO SU Duo, Rahmen: Dokumentarische Performance)
Psychologische Begleitung der Performance “OH EUROPA!”
Das deutsch-italienische Duo TÒ SU (Martina Mahlknecht & Martin Prinoth) hat in einer multimedialen Performance den Gründungsmythos des europäischen Kontinents als Parabel für aktuelle Realitäten der Flucht übersetzt: Wer heute Europa sucht, setzt sein Leben aufs Spiel und muss damit rechnen, die eigene Familie nie wieder zu sehen. In dem multimedialen Dokumentarstück rekonstruieren fünf Menschen mit Fluchterfahrung mithilfe von Virtual Reality ihre eigenen gefährlichen Versuche, die europäischen Außengrenzen zu überwinden. Ihre persönliche Erfahrung Geschichte beschreibt dabei nicht allein die existenzielle Not während der Flucht, sondern auch die kraftvolle Vision eines lebenswerten solidarischen Europas. Anknüpfend an meine Erfahrungen aus der ästhetischen und politischen Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit durfte ich die Gruppe und das Team psychologisch begleiten und erste Aufführungen auf Kampnagel bewundern. Weitere Gastspiele sind in Vorbereitung!
Juni 2025 (Auftrag: HIGW Hamburg, Rahmen: Sommerakademie)
Workshop “Gestaltorientierte Paartherapie”
Was ist eigentlich anders, wenn ein Paar in die Praxis kommt? Im Zentrum des Workshops, den ich im Rahmen der Sommerakademie des HIGW Hamburg angeboten habe, stand die gestalttherapeutische Haltung in der Begleitung von Paaren. Meine Überzeugung ist, dass es weniger darum geht, etwas Bestimmtes zu tun, sondern mehr darum, die Partnerschaft als Klientin zu verstehen – also das, was zwischen den Partner*innen wirksam ist. Anhand von kleinen Übungen und Erlebnissen konnten die Teilnehmer*innen ihrer eigenen Haltung gegenüber Paaren und Partnerschaft nachspüren und darüber in den Austausch kommen. Gerahmt wurde der Workshop durch theoretische Überlegungen und Impulse, die ich hierfür zusammen gestellt habe.
April 2025 (Auftrag: Diakonie Hamburg, Rahmen: Interne Weiterbildung)
Workshop “Lieben und Streiten”
Für das große Team des Beratungszentrums der Diakonie Hamburg habe ich einen 3-stündigen Workshop gestaltet, in dem ich möglichst konkrete Impulse für die Begleitung und Unterstützung von streitenden Paaren vermittelt habe. Mit einem Mix aus spielerischen Übungen und methodischem Input, beispielhafter Erzählung und Erfahrungsaustausch
seit 2022 (Auftrag: EFL des Erzbistums Hamburg, Rahmen: Offene Beratungsstelle)
Freie Mitarbeit in der Psychologischen Beratung
Die EFL ist ein psychologisches Beratungsangebot des Erzbistums Hamburg, das sich an alle Menschen richtet, die Hilfe in persönlichen, partnerschaftlichen oder familiären Fragen suchen – ungeachtet ihrer Herkunft, religiöser oder weltanschaulicher Gesinnung. Die Beratung steht allen Menschen offen – ungeachtet ihres Budgets. Als Honorar-Beraterin möchte ich dazu beitragen, diese Struktur zu stärken, die fundierte psychologische Beratung unabhängig von materiellen Möglichkeiten und jenseits der Hürden des Gesundheitswesens bereit stellt. Im Rahmen des fachlich breit aufgestellten Teams darf ich zudem an Weiterbildungen, Supervision und kollegialem Austausch teilhaben, welche auch mich sehr bereichern.
2024 – 2025 in eigener Praxis
Abendgruppe für 5 Paare in 5 Teilen
Ein Prinzip, das mir besonders am Herzen liegt, ist das des Teilens und Zusammenhandelns. Geteilte Erfahrung und geteiltes Wissen bereichern uns alle, ebenso wie solidarisches und gemeinsames Handeln unmittelbar stärkend und sinngebend ist. Teil einer Gruppe zu sein, bedeutet, Vereinzelung zu überwinden, Akzeptanz und Normalisierung zu üben. In der Resonanz einer Gruppe liegt ein Potential für heilsame Erfahrung, die uns in einer regulären Therapie nicht zugänglich ist. Auf diese Annahmen aufbauend habe ich gemeinsam mit meinem Partner fünf Abende zu den Themen Lieben & Streiten, Paargeschichte, Sexualität, Sinnsuche sowie Wahrnehmung & Wirklichkeit gestaltet. Der Abend mit Übungen, Austausch und Impulse wurde jeweils durch eine Pause mit einem gemeinsamem Abendessen bereichert.
2020 – 2022 (Auftrag: Diakonie Hamburg, Rahmen: Zentrum für Beratung, Seelsorge und Supervision)
Freie Mitarbeit in der Psychologischen Beratung
Die Nordkirche unterhält in Hamburg ein großes Zentrum für Psychologische Beratung, an dem ich zunächst lernen und später als Honorar-Beraterin viele Erfahrungen sammeln durfte. Der Bedarf an psychologischer Unterstützung ist steigend – die institutionellen Kapazitäten für “Psychologische Beratung gegen Spende” schrumpfen dagegen – nicht zuletzt wegen ausbleibender Fördermittel durch die Stadt Hamburg. Meine Mitarbeit in den Zentren der beiden großen christlichen Kirchen in Hamburg sehe ich auch als einen Beitrag dazu, das Angebot der offenen Beratung zu erhalten, um den Zugang möglichst vielen bedürftigen Menschen zu ermöglichen.